Antifeminismus (Stream A)

In dem von uns angebotenen Workshop möchten wir uns mit dem Phänomen Antifeminismus und seinen vielfältigen Facetten beschäftigen. Wir möchten gemeinsam mit euch fragen, was dahinter steckt, wenn längst überwunden geglaubte Rollenbilder wieder hervorgekramt werden, sich allzu sehr an Biologismen festgehalten und scheinbar alles, was mit dem Begriff „Gender“ in Zusammenhang gebracht werden kann, verteufelt wird. Welche Akteur*innen, Gruppen und Bewegungen können wir in diesem Zusammenhang identifizieren und welche Ziele verfolgen sie? Und was können wir tun, um dem Ganzen nicht hilflos zusehen zu müssen? Wir als Referentinnen begreifen uns nicht als Expertinnen, die abschließende Antworten liefern können. Vielmehr möchten wir mit euch in die Diskussion einsteigen, Wissen und Erfahrungen austauschen und Perspektiven entwickeln.

Maya Burkhardt studiert Philosophie und Kunst auf Lehramt. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen der feministischen Ethik und der politischen Philosophie. Insbesondere beschäftigt sie sich mit den Fragen der Sexualität und sexueller Gewalt. Gemeinsam mit der feministischen Initiative ‚PhemK‘ leitete sie das Seminar und den dazugehörigen Workshop zu „Geschlechterverhältnissen in der akademischen Philosophie“, der vom Frauen- und Gleichstellungsbüro gefördert wurde.

Linda Dippel studiert Philosophie im Master an der Uni Kassel. Gemeinsam mit Maya Burkhardt hat sie das Projekt „Geschlechterverhältnisse in der akademischen Philosophie“ durchgeführt. Im Rahmen dieses Projekts wurden ein Seminar sowie ein Workshop angeboten, an denen Linda mitgewirkt hat.

Nina Probst studiert in Kassel Politikwissenschaft im Master und hat das Studienprogramm der Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Frauen- und Geschlechterforschung absolviert. Sie arbeitet als studentische Hilfskraft im Frauen- und Gleichstellungsbüro der Uni Kassel und engagiert sich in der Initiative „kassel postkolonial“.