herr*krit wird digital

Liebe Freund*innen und Unterstützer*innen der herr*krit,

Ihr habt es vielleicht befürchtet und geahnt – die herbeigesehnte Atmosphäre einer vor Ort in Kassel sich ausbreitenden herr*krit kann es dieses Jahr einfach nicht geben. Wir wollen aber auch nicht ganz weg vom Fenster sein: herr*krit gibts also in 2021 in kurz und digital und zwar am 28. & 29.Juli!
Wir freuen uns auf Euch, auf spannende Inhalte und Formate und erst recht dann auch wieder auf eine Präsenz-herr*krit in 2022.

Euer herr*krit Team

herr*krit 2021 – Zukunft ist nicht genug

Liebe Freund*innen und Unterstützer*innen der herr*krit,

auch das Jahr 2021 startet mit einigen Unsicherheiten. Doch sicher ist, dass es im Sommer 2021 wieder eine herr*krit geben wird. Was jedoch zunächst unsicher bleiben muss, ist die genaue Ausgestaltung. Derzeit ist nicht absehbar, ob und unter welchen Bedingungen eine herr*krit im Sommer in Präsenz stattfinden kann. Daher planen wir weiter in alle Richtungen und halten euch darüber auf dem Laufenden, ob die herr*krit in (Teil-)Präsenz/hybrid stattfinden kann oder in Gänze in digitale Räume umziehen muss.

Angesichts von Klimakrise und globaler Pandemie, stellt sich in großer Dringlichkeit die Frage, welche Alternativen für eine andere Gesellschaft es gibt. Welche Wege führen dorthin? Welche Allianzen sind notwendig? Wie können wir Utopiefähigkeit bewahren, statt nur den Status Quo gegen zerstörerische Politiken zu verteidigen? Ist die Bewältigung der Krise überhaupt möglich, ohne die Systemfrage zu berühren? Und erschöpft sich Herrschaftskritik bloß in der Forderung zum Handeln?

Egal wo wir hinschauen: Die Corona-Pandemie macht die Brüchigkeit vermeintlicher Selbstverständlichkeiten deutlich und vertieft die systematischen Ungleichheiten gegenwärtiger Gesellschaften. Trotz inzwischen über 1 Millionen Toten weltweit, werden Menschen weiter zur Arbeit gezwungen, während Reproduktionsarbeit wieder wie selbstverständlich zum überwiegenden Teil von Frauen* geleistet wird.
Denn die auf fossilen Energieträgern beruhende kapitalistische Wachstumsdynamik wird von der der Notwendigkeit der Kapitalakkumulation angetrieben. Gerät sie ins Stocken, folgen große gesellschaftliche Krisen und Verwerfungen. Im Schatten der Pandemiebekämpfung untergraben autoritär-populistische Regierungen beschleunigt demokratische Grundfeste und Verschwörungserzählungen um die Pandemie verbreiten sich insbesondere in bürgerliche Kreisen wie ein Lauffeuer.
Zur globalen Rechtsentwicklung, einer unmenschlichen Abschottungspolitik und der weiter schwelenden Klimakrise gesellen sich die kapitalistische Dauerkrise, militärische Auseinandersetzungen, Rassismus, Antisemitismus, Antifeminismus, LGBTQI*- Feindlichkeit und die Infragestellung von wissenschaftlichen Tatsachen wie dem Klimawandel.

Schwer, hierüber die Orientierung zu behalten, von der Macht anderer und der eigenen Ohnmacht nicht gelähmt zu werden oder in Relativierungen zu verfallen. Alternativen sind sichtbar in solidarischen, nicht-kapitalistischen Wirtschaftsweisen, radikaldemokratischen Praktiken der Selbstorganisierung und politischen Kämpfen um Arbeitsrechte und Gleichstellung für globale Klimagerechtigkeit und eine solidarische Lebensweise. Die Reduktion der Treibhausgasemissionen macht eine Reduktion der Arbeitszeit notwendig. Eine solche gesellschaftliche Veränderung ist möglich und notwendig, es sind Herrschaftsverhältnisse, die sie blockieren. Herrschaftskritik hat daher hier ihre zentrale Aufgabe. Die Protestbewegungen rund um die Welt wenden sich gegen die bestehenden Verhältnisse und streiten für Alternativen.

Herr*Krit widmet sich Perspektiven, emanzipatorischen Antworten auf und Wege aus der Krise hin zu einer anderen Gesellschaft.

herr*krit: jetzt wannanders!

Liebe Freund*innen und Unterstützer*innen der herr*krit,

wie Ihr haben auch wir uns sehr auf die letzte Juli Woche 2020 gefreut – doch die Corona-Pandemie lässt nun auch uns umdenken.
Die herr*krit zieht sich erst einmal ins Home-Office zurück; aber es gibt gute Nachrichten: Die letzte Juli-Woche bleibt herr*krit-Woche – jedoch im Juli 2021. #herrkritjetztwannanders2021

„Zukunft ist nicht genug“ ist auch in Zeiten von Covid-19 ein passendes Motto. Herrschaftskritik muss systemrelevant werden, denn die Corona-Pandemie macht die inneren Strukturen, Herrschaftsverhältnisse und die Irrationalitäten unserer Gesellschaft sichtbar. Vieles passiert gerade. Die Deutungskämpfe der Krise haben begonnen. Virolog*innen, Politiker*innen und Geistes- & Gesellschaftswissenschaftler*innen, Mediziner*innen, eigentlich alle werfen (kritische) Blicke auf das aktuelle Geschehen. Es lohnt sich jetzt genau hinzusehen, denn die Konturen der Post-Corona-Welt werden jetzt gezeichnet und ausgehandelt.
Mit dem Vertagen der herr*krit möchten wir allen die Möglichkeit bieten, uns auf der Suche nach einer anderen Zukunft zu unterstützen. Wir hoffen, viele von euch 2021 in Kassel begrüßen zu können, eine große Zahl der Referierenden hat bereits zugesagt dann auch wieder dabei sein zu wollen.
Die herr*krit 2021 wird auch ein Ort der Analyse der Geschehnisse von heute sein – in diesem Sinne: behaltet euren kritischen Blick bei, bleibt aufmerksam, beobachtet, mischt euch ein, redet mit und teilt dies nächstes Jahr mit uns.
Wir freuen uns auf euch.

herr*krit jetzt wannanders und zwar vom 26.-30. Juli 2021!

Mit solidarischen Grüßen aus den vielen Home-Offices,
euer herr*krit Orga-Team!

#herrkritjetztwannanders2021
#herrschaftskritischesommeruniversitätkassel
#herrkrit

herr*krit Update

Liebe Freund*innen und Unterstützer*innen der herr*krit,

dieses Jahr beschäftigt sich herr*krit nicht nur im etwas abstrakteren Sinn – Zukunft ist nicht genug! – mit der Zukunft, sondern durch die aktuelle Situation der dynamischen Corona-Entwicklungen bedingt auch mit der ganz konkreten Zukunft der herr*krit 2020. Ob wir im Sommer 2020 die herr*krit – wie immer oder in abgewandelter Form – stattfinden lassen können oder ob sie ins Jahr 2021 verschoben werden muss, ist derzeit noch unklar. Wir beobachten die aktuellen Entwicklungen und halten euch natürlich weiterhin auf dem Laufenden.

#physicaldistancig #socialsolidarity #flattenthecurve #herrkritauskassel

Euer herr*krit Team

herr*krit 2020 – Zukunft ist nicht genug

Angesichts der Klimakrise stellt sich in großer Dringlichkeit die Frage, welche Alternativen für eine andere Gesellschaft es gibt. Welche Wege führen dorthin? Welche Allianzen sind notwendig? Wie können wir Utopiefähigkeit bewahren, statt nur den Status Quo gegen zerstörerische Politiken zu verteidigen? Ist die Bewältigung der Krise überhaupt möglich, ohne die Systemfrage zu berühren? Und erschöpft sich Herrschaftskritik bloß in der Forderung zum Handeln?

Egal wo wir hinschauen – es brennt: in der Arktis, in Amazonien, in Australien, in Geflüchtetenunterkünften.
Zur ökologischen Krise gesellen sich eine ganze Fülle von gesellschaflichen Krisen. Die globale Rechtsentwicklung, die kapitalistische Dauerkrise, militärische Auseinandersetzungen, wachsende Ungleichheiten. Schwer, hierüber die Orientierung zu behalten, von der Macht anderer und der eigenen Ohnmacht nicht gelähmt zu werden. Die Protestbewegungen rund um die Welt wenden sich gegen die bestehenden Verhältnisse und streiten für Alternativen.

Herr*Krit widmet sich Perspektiven, emanzipatorischen Antworten auf und Wege aus der Krise und hin zu einer anderen Gesellschaft.


herr*krit 2020

Zückt eure Terminkalender, denn das Datum der herr*krit 2020 steht!

Vom 27. bis 31. Juli 2020 begrüßt euch herr*krit wieder in Kassel.

Wir freuen uns auf euch!

Mehr Informationen gibt es wie immer bald hier.