Awareness-Konzept / Programmübersicht und Raumplan / Stundenplan

Kurz bevor ihr euch auf den Weg nach Kassel macht, haben wir noch ein paar wichtige Informationen, die ihr noch einpacken solltet:

  1. Eine Arbeitsgruppe des Orga-Teams hat sich Gedanken darüber gemacht, wie die herr*krit ein möglichst angenehme Veranstaltung für alle Teilnehmenden werden kann. Das Ergebnis ist ein kleines Heftchen, das ihr euch hier herunterladen könnt. [An English version is available here.]

  2. Der Stundenplan wurde noch einmal aktualisiert (siehe unten). Einen Programmübersicht (inkl. Campus-Karte und Raumplan) könnt ihr euch abrufen (dieser beinhaltet auch Informationen zum Rahmenprogramm herr*kult). Die Raumpläne hängen auch im Campus Center aus.

Wir freuen uns auf euch!

herrkrit18-stundenplan

 

Anmeldung geschlossen – herr*krit 2018 ist ausgebucht

Die Anmeldefrist ist am 15.06.2018 abgelaufen.

Wer sich rechtzeitig angemeldet hat, sollte am 17.06.2018 eine E-Mail mit den zugeteilten Kursen erhalten haben. Leider gab es ein paar fehlerhafte E-Mail-Adressen. Wer die E-Mail vom 17.06. nicht erhalten hat, wendet sich bitte per E-Mail an uns!

Teilnahmebeitrag

Je nach Einkommen bitten wir bis zum 30.06.2018 um einen Teilnahmebeitrag von 15€ (regulär), 10€ (ermäßigt) oder 30€ (solidarischer Beitrag).

Kontodaten:
Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung
IBAN: DE31 4306 0967 6006 9018 00
Verwendungszweck: HerrKrit2018 – [Nachname, Vorname]

Spiegel-Interviewer: „Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung…“ Adorno: „Mir nicht!“

Uns erscheint die Welt auch nicht in Ordnung. Nicht dort, wo Bomben fallen und Hunger herrscht, nicht dort, wo Flüchtende ausgesperrt oder abgeschoben werden, aber auch nicht dort, wo immer mehr alte Leute die Mülleimer an Bahnhöfen nach Pfandflaschen durchwühlen. Und was sagen die Unis zu dieser Welt? Die privilegierten Orte der Wissensproduktion sind längst zu unternehmerischen Hochschulen geworden, die weder Kapazitäten noch den Willen besitzen, Wissen für eine Veränderung der herrschenden Zustände zu entwickeln. Vielmehr halten Konkurrenz, Wettbewerbslogik, Prekarität und Erschöpfung die dort Arbeitenden davon ab. Es geht dort primär um die Einwerbung von Drittmitteln und Artikel in hochrangigen Zeitschriften, nicht um kritisches Hinterfragen des Bestehenden.

Die Universität Kassel mit ihrer Reformtradition („Es soll keine Knechte geben an der Uni Kassel!“) passt nicht ganz in dieses Bild. Hier finden sich ungewöhnlich viele Wissenschaftler*innen, denen Bildung wichtiger ist als Karriere, Exzellenz und Eliteunis. Sie ist daher ein passender Ort für ein Zusammentreffen von kritischen Lehrenden, Forschenden und Studierenden. Daher laden wir zur herrschaftskritischen Sommeruniversität in Kassel ein.

Die Einladung gilt all jenen Menschen, die sich kritische Wissenschaft und Lehre wünschen, die in Kassel studieren oder zukünftig studieren wollen, die in der Region arbeiten und ein Bedürfnis nach Reflexion verspüren, die als politische Aktivist*innen außerhalb der Hochschulen an einer besseren Welt arbeiten und darüber hinaus vor allem jenen, die an ihrer eigenen Uni kritische Gesellschaftstheorie vermissen.

Es gibt:
– Crashkurse und Workshops: Kapitalismus, Sexismus, Rassismus und was Adorno und ihre Kumpels dazu sagen…
– Tandemteaching von jeweils zwei Lehrenden
– politische Filme im Seminarraumkino
– abends: Cocktails in der Unakkreditier-Bar