Von der imperialen zur solidarischen Lebensweise – endlich, das gute Leben für alle! (Stream B)

Die kritische Analyse von bestehenden globalen Verhältnissen führt zu der Diagnose, dass unsere Lebensweise imperial ist und sozial-ökologische Krisen hervorruft. Wie weiter? Solidarisch?! In diesem Workshop möchten wir uns damit auseinandersetzen, welche Prinzipien eine solidarische Lebensweise erfüllen muss, die nicht auf der Ausbeutung von Mensch und Natur beruht. Neben einer theoretischen Auseinandersetzung mit einem gerechteren globalen Zusammenleben möchten wir konkrete Praxisbeispiele im Hier und Jetzt anschauen: Welche gelebten Alternativen sind Alternativen im Sinne einer solidarischen Lebensweise? Daran anknüpfend möchten wir zudem emanzipatorisch-politische Strategien für eine Transformation hin zu einer solidarischen Lebensweise diskutieren. Dabei wollen wir politisch-ökonomische sowie auch sozio-kulturelle Dimensionen des Transformationsprozesses in den Blick nehmen. Wie also kehren wir der imperialen Lebensweise den Rücken und gehen erste Schritte auf dem Weg zum guten Leben für alle weltweit?

Tobias Kalt ist Teil des Graduiertenprogramms „Ökologien des sozialen Zusammenhalts“ der Uni Kassel. Mit viel Freude an Theorien und abstraktem Denken befasst er sich dabei vor allem mit der sozial-ökologischen Transformation, und zwar sowohl in Uni-Seminaren als auch bei der I.L.A. Schreibwerkstatt “Globale Gerechtigkeit”.

Simon Walch kommt aus dem Ländle und sehnt sich nach Tübingen zurück, ist aber inzwischen in Kassel gut angekommen. Hier studiert er Global Political Economy, wenn er nicht gerade für die I.L.A. Schreibwerkstatt „Globale Gerechtigkeit“ an Entwürfen solidarischer Zukünfte werkelt.

Nilda Inkermann kommt aus der Bildungsarbeit und setzt sich in ihrer Promotion mit dem Globalen Lernen auseinander und lehrt an der Uni Kassel mit dem Anspruch Seminare interaktiver zu gestalten. Mit der Zusammenführung von sozialen und ökologischen Fragen beschäftigt sie sich im Graduiertenkolleg „Ökologien des sozialen Zusammenhalts“ und bei der I.L.A. Schreibwerkstatt „Globale Gerechtigkeit“.